Warum es ein "kassel-hilft.de" braucht?

Gegenseitige freiwillige Hilfe in Krisenzeiten: Das macht eine solidarische Gesellschaft aus. In der Zeit des hohen Flüchtlingsaufkommens 2015 machten viele ehrenamtliche Aktive in Kassel die Erfahrung, dass in Krisenzeiten eine hyper-lokale Organisation in Kleingruppen besser ist als eine zentrale Organisation aller Aktivitäten etwa auf städtischer oder gar nationaler Ebene. 

Das folgende hypothetisches Beispiel führt das deutlich vor Augen: Eine betagte Bürgerin, die dringend frische Einkäufe benötigt, wird sich eher einer Person aus ihrer direkten Nachbarschaft als einem für Sie unbekannten Menschen aus diversen bundesweiten Helfer-Portalen im Internet.

Hier setzt kassel-hilft.de mit einer interaktiven Hilfe-Karte an, damit Hilfesuchende sich möglichst schnell und einfach einen Überblick über die Angebote in ihrer Nachbarschaft verschaffen und sofort Kontakt aufnehmen können.

Die Macher von kassel-hilft.de

Die beiden Macher dieser Seite, Patrick Hartmann und Peter Carqueville, sind Sozialdemokraten, Mitglieder in der SPD Kassel und Freunde.

   

In Ihren Rollen in der Partei, Patrick als SPD-Fraktionsvorsitzender und Peter als Pressesprecher der SPD Kassel, waren sie Mitte März 2020 hautnah dran an den Reaktionen verschiedener staatlicher Stellen in Reaktion auf die Corona-Krise. Und so entwickelten Sie zeitgleich mit vielen anderen Personen und Vereinen in der Stadt die Idee, anderen Menschen zu helfen, die von der Krise besonders betroffen oder vom Corona-Virus einem besondere Risiko ausgesetzt sind und deshalb in stärkerer Isolation zuhause leben.

Patrick trommelte die Parteigenossen zur SPD-Nachbarschaftshilfe zusammen, während sich Peter, von Berufswegen IT-Projektleiter, um die Verarbeitung im Netz kümmerte. Daraus wurde innerhalb weniger Tage etwas ganz Neues im Netz, ein interaktive Hilfe-Karte, mit der die Menschen in den Stadtteilen schnell einen Überblick über die Hilfe-Angebote in ihrer Umgebung erhalten.

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